Strategie

90-Tage-Contentplan: Ein realistisches System für Reels und TikToks

Ein 90-Tage-Plan schafft Richtung, darf aber nicht jede Veröffentlichung Monate im Voraus festschreiben. Die beste Struktur kombiniert feste Serien, Kampagnenanlässe, Tests und freie Plätze für aktuelle Reaktionen. So bleibt die Produktion planbar und der Kanal beweglich.

Praxisbeispiel aus einer Content-Produktion von Attention Addicts

Ziele und Themenmonate festlegen

Ordnet jedem Monat einen geschäftlichen Schwerpunkt und zwei bis vier Themenfelder zu. Berücksichtigt Saison, Events und reale Kapazitäten. Plant Content für Aufmerksamkeit, Vertrauen und Handlung. Die Verteilung muss nicht jede Woche gleich sein, sollte über den Zeitraum aber ausgewogen bleiben.

Drehtage in Contentpakete übersetzen

Definiert vor jedem Termin, welche Serienfolgen, Erklärclips, Teamgeschichten und Conversionbausteine entstehen. Ein Drehtag kann mehrere Wochen speisen, wenn Hooks und Schlussvarianten mitgedreht werden. Reserviert Kapazität für Nachdrehs und spontane Antworten auf Kommentare.

Alle 30 Tage neu priorisieren

Prüft Leistung, Aufwand und Themenresonanz. Fortsetzen, verändern oder beenden: Jede Formatreihe erhält eine Entscheidung. Verschiebt geplante Inhalte, wenn aktuelle Erkenntnisse wichtiger sind. Der Plan ist ein Steuerungsinstrument, kein Vertrag gegen bessere Ideen.

Auf einen Blick

Praxis-Checkliste

  • Monatlicher Schwerpunkt
  • Mix aus drei Contentaufgaben
  • Gebündelte Drehtage
  • 30-Tage-Entscheidung pro Format

Fazit

Ein guter 90-Tage-Plan gibt dem Team Sicherheit und lässt genug Platz, aus echten Reaktionen zu lernen.

Hinweis

Unsere Artikel vermitteln praktische Erfahrungen und allgemeine Orientierung. Rechtliche oder fachlich regulierte Einzelfragen sollten mit entsprechend qualifizierten Stellen geprüft werden.

Von der Theorie zur Straße

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